Eugen Daser (3.v.r. stehend) und Sabine Daser (4.v.r. stehend) freuen sich über 24 zertifizierte Ehrenamtliche der Deutschen Kinderhospiz Dienste am Standort Regensburg
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24 weitere Ehrenamtliche: Deutsche Kinderhospiz Dienste stärken den Standort Regensburg für Niederbayern und die Oberpfalz
Regensburg, 16. Juli 2025: Insgesamt 24 engagierte Frauen und Männer haben erfolgreich die aktuellen Ehrenamtskurse der Deutschen Kinderhospiz Dienste mit einem gemeinsamen Abschlussabend in Regensburg beendet. Für die Ausbildung erlernten sie in einem umfassenden Kurs unter der Leitung von Sabine und Eugen Daser, Koordinator:innen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, die wichtigsten Grundlagen der Kinderhospizbegleitung. Aktuell leben mehr als 400 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung in Regensburg, in Niederbayern und der Oberpfalz. Die Zertifikate wurden zusammen mit einer Rose am Standort der Deutschen Kinderhospiz Dienste in den Räumlichkeiten des Katharinenspitals überreicht. Der nächste Kurs startet im Frühjahr 2026. Interessierte melden sich bitte unter kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de.
„Wir freuen uns sehr, dass diese Hospizbegleiterinnen und -begleiter nun für die Unterstützung von Familien mit schwerstkranken Elternteilen oder lebensverkürzend erkrankten Kindern in Niederbayern und der Oberpfalz bereitstehen“, so Sabine Daser, Koordinatorin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Regensburg.
Ausbildung zum Kinderhospizbegleiter
Mit viel gegenseitiger persönlicher Wertschätzung, der Übergabe des Zertifikats für den absolvierten Ehrenamtskurs und einer Rose zum Dank ging der nun bereits sechste und siebte Ehrenamtskurs in Regensburg zu Ende. Die Hospizbegleiter:innen stammen aus Regensburg und den umliegenden Landkreisen und sind überzeugt, dass sie betroffenen Familien durch ihr Ehrenamt Zeit schenken können, um oft selbstverständlich angesehene Momente im Alltag wieder bewusst erleben zu können.
Ehrenamtliche, die sich als Familienbegleiter engagieren möchten, benötigen keine besonderen Vorkenntnisse. Die Ausbildung dauert rund sechs Monate und umfasst 23 Module, die jeweils an einem Vormittag oder Abend in der Woche stattfinden. Sowohl in theoretischen Einheiten als auch in praktischen Übungen werden Themen wie beispielsweise der Umgang mit Trauer, Gesprächsführung, Kommunikation, Krankheitsbilder, Diversität, Rechtliche Aspekte, Rituale und Spiritualität sowie Geschwisterarbeit thematisiert und erarbeitet. Für die Begleitung selbst sollten zwei bis drei Stunden pro Woche eingeplant werden. Dazu kommen regelmäßige Arbeitstreffen, Fortbildungen und Supervisionen.
Die Deutschen Kinderhospiz Dienste unterstützen Familien, die ein lebensbedrohlich erkranktes Kind pflegen oder in denen ein Elternteil schwerst erkrankt ist und in ihrem schwierigen Alltag dringend Hilfe benötigen. Ziel ist es, die betroffenen Familien in ganz Deutschland bis 2035 bedarfsgerecht betreuen zu können.


