Übergabe Spende Firma Kraftwerk (IS – Software) aus Regensburg, v.l.n.r.: Eugen Daser, Jeannine Böttjer, Bernd Hasselfeldt
Bürgerschaftliches Engagement für Kinderhospizarbeit in der Oberpfalz
Regensburg, 19. Februar 2025: Die Gemeinschaft in der Oberpfalz steht zusammen! Gleich zwei großherzige Spenden konnten die Deutschen Kinderhospiz Dienste in Regensburg entgegennehmen. So ging aus den Händen des Vorstands des Kleingartenvereins Mühlweg eine Barspende von 975 Euro an Eugen Daser, Koordinator des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes mit Sitz am St. Katharinenplatz. Der Betrag kam beim Weihnachtsmarkt des Kleingartenvereins zusammen. Mittels eines symbolischen Spendenschecks übergaben Jeannine Böttjer und Bernd Hasselfeldt aus der Geschäftsleitung der Firma Kraftwerk (IS – Software) aus Regensburg einen Betrag von 2.000 Euro für die Kinderhospizarbeit. Sie hatten für die Spende bewusst nach einem regional ansässigen gemeinnützigen Verein gesucht, der sich um Kinder und Familien kümmert. Eugen Daser freute sich gemeinsam mit Bärenbotschafter Hope über diese großartige Unterstützung und das bürgerschaftliche Engagement für die Kinderhospizarbeit in Regensburg. So kann dauerhaft die Begleitung von Familien mit schwerstkranken Kindern gewährleistet werden. Aktuell gibt es in Regensburg und dem umliegenden Landkreis bis zu 360 betroffene Familien.
„Ich möchte mich noch einmal im Namen unserer betroffenen Familien herzlich für diese großzügigen Spenden bedanken! Es tut unendlich gut, ein solch bürgerschaftliches Engagement zu sehen und zu fühlen“, sagte Eugen Daser, Koordinator des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Regensburg. „Die Spenden nutzen wir für regelmäßige Fortbildungen und Teamtage der ehrenamtlichen Hospizbegleiter:innen. Auch können wir so Familientreffen anbieten.“
Aktuell leben rund 100.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland mit einer lebensbedrohlichen und lebensverkürzenden Erkrankung, davon schätzungsweise allein rund 360 in Regensburg und dem umliegenden Landkreis. Den größten Teil ihrer Versorgung schultern ihre Familien. Hier setzt die Kinderhospizarbeit der Deutschen Kinderhospiz Dienste an: mittels ausgebildeter Ehrenamtlicher, die sie ambulant in ihrem vertrauten Umfeld begleiten, wird den Familien geholfen, auch weiterhin Lebensqualität und soziale Teilhabe zu erfahren.
Ausbildung zum Kinderhospizbegleiter
Ehrenamtliche, die sich als Familienbegleiter engagieren möchten, benötigen keine besonderen Vorkenntnisse. Die neuen Ehrenamtskurse beginnen im März, dauern bis Juli und findet einmal in der Woche statt. In dem Kurs werden in theoretischen Einheiten und praktischen Übungen Themen wie beispielsweise der Umgang mit Trauer, Gesprächsführung, Kommunikation, Krankheitsbilder, Rechtliche Aspekte, Rituale und Spiritualität sowie Geschwisterarbeit thematisiert und erarbeitet. Für die Begleitung selbst sollten zwei bis drei Stunden pro Woche eingeplant werden. Dazu kommen regelmäßige Arbeitstreffen, Fortbildungen und Supervisionen.



