Bärenbotschafter Hope trägt zum Tag der Kinderhospizarbeit grün
Tag der Kinderhospizarbeit: Deutsche Kinderhospiz Dienste laden zum Infotag
Regensburg, 02. Februar 2026: In Regensburg startet am 14. März 2026 ein neuer Befähigungskurs für Ehrenamtliche in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit. Die Deutschen Kinderhospiz Dienste suchen dafür noch engagierte Interessierte, die Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern regelmäßig unterstützen möchten. Eine unverbindliche Infoveranstaltung findet anlässlich des bundesweiten Tags der Kinderhospizarbeit am Dienstag, 10. Februar, ab 17 Uhr im Katharinenspital in Stadtamhof, St. Katharinenplatz 4, in Regensburg statt. Rückfragen und Anmeldung bitte unter kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de
„Passend zum Tag der Kinderhospizarbeit, der jedes Jahr am 10. Februar ausgerufen wird, um sich solidarisch an die Seite betroffener Familien zu stellen, laden wir alle Interessierten zu einem unverbindlichen Infoabend ein. Denn die Anfragen von Familien, die in ihrem herausfordernden Alltag mit lebensverkürzend erkrankten Kindern dringend Unterstützung benötigen, häufen sich“, erklärt Sabine Daser, Koordinatorin bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten in Regensburg. „Neben der direkten Begleitung gehören auch die Organisation von Familientagen oder die Mitarbeit in unseren Geschwistergruppen zu den möglichen Aufgabenfeldern der Ehrenamtlichen.“
Der sechsmonatige Befähigungskurs, der am 14. März 2026 (9:30 bis 15:30 Uhr) mit einer Auftaktveranstaltung startet und bis Ende Juni 2026 läuft, umfasst 23 Module, die jeweils dienstags von 17 bis 20 Uhr in den Räumen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Katharinenspital stattfinden. In theoretischen und praktischen Einheiten lernen die Teilnehmenden unter anderem den Umgang mit Trauer, Gesprächsführung und Kommunikation, verschiedene Krankheitsbilder, Aspekte von Diversität, rechtliche Grundlagen sowie Rituale und Spiritualität kennen. Auch die besondere Arbeit mit Geschwistern wird thematisiert. Für die Begleitung selbst sollten die zukünftigen Ehrenamtlichen etwa zwei bis drei Stunden Zeit pro Woche einplanen; dazu kommen regelmäßige Arbeitstreffen, Fortbildungen und Supervisionen.
Tag der Kinderhospizarbeit
Familien, in denen ein Kind mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung lebt, haben häufig neben dem extrem herausfordernden Alltag auch mit sozialer Isolation zu kämpfen. Deshalb rücken die Deutschen Kinderhospiz Dienste mit ihren ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten in Bochum, Dortmund, Frankfurt, Regensburg und Westerwald am Tag der Kinderhospizarbeit ihre Arbeit und vor allem die ihrer Ehrenamtlichen noch stärker in den Fokus.
Alle Dienste und viele Gebäude ihrer Partner werden Jahr für Jahr am 10. Februar grün leuchten oder grün angestrahlt. Außerdem symbolisieren grüne Bänder den Tag der Kinderhospizarbeit und die Verbundenheit mit den erkrankten Kindern und ihren Familien. Allein in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz leben derzeit mehr als 400 Kinder und Jugendliche mit einer schweren Erkrankung. Mit einem Team aus geschulten Ehrenamtlichen bietet der Verein Unterstützung im Alltag und in emotional belastenden Situationen. Umso bedeutsamer ist die ideelle und finanzielle Hilfe, die es ermöglicht, betroffenen Familien eine stabile Begleitung zu bieten.

Betroffene Familie N. in Regensburg wird durch eine Ehrenamtliche der Deutschen Kinderhospiz Dienste entlastet. ©Fotos: Georgina Forstner.



